Über 40 Wanderer erkundeten versunkene Dörfer und Burgen

Der Hollabrunner Museumsverein, der das Stadtmuseum Hollabrunn betreibt, hat die neue Museumssaison 2019 offiziell eröffnet. Zum Startschuss am 28. April wurden Wanderungen zu den versunkenen mittelalterlichen Orten Wiesendorf bei Raschala und Dernberg bei Haslach unternommen. Trotz finsterer Wolken am Himmel waren dem Aufruf über 40 Besucher gefolgt.


Gerhard Hasenhündl und Franz Seidl erzählten dabei allerhand Wissenswertes und Spannendes zu den heute noch sichtbaren Spuren unserer Vergangenheit. Dazu gehören vor allem Burg- bzw. Hausberge, die heute meist nicht mehr als solche wahrgenommen werden.


Gegen Mittag ging man dann mit Würsteln und Getränken im Hof des Stadtmuseums Alte Hofmühle zum gemütlichen Teil des außergewöhnlichen Saisonstarts über.


Mehr zum Thema gibt es noch bis 26. Oktober 2019 sonn- und feiertags von 9.30 bis 12 Uhr im Museum zu erkunden. Dort geht die vorjährige Erfolgsausstellung „Der Wilde Osten vor 1000 Jahren – Von Hausbergen und versunkenen Dörfern“ samt Kurzfilm in die Verlängerung. Dabei geht es um die Neubesiedelung unserer Region durch Bayern im Hochmittelalter sowie das spätere Versinken eines großen Teils dieser einstigen Dörfer und Burganlagen.

Ein Großteil der Wanderer stellte sich im Museumshof zum Gruppenbild. Darunter waren auch Landtagsabgeordneter Georg Ecker sowie die beiden Gruppenführer Gerhard Hasenhündl und Franz Seidl (beim Tisch, v. l.).

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